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Pankower Gastronomiegipfel 2026

Gemeinsam für lebendige Kieze

Blick auf das Publikum / Teilnehmende am Gastronomiegipfel

Am 22. Januar 2026 diskutierten in der Wabe rund 52 Vertreter:innen aus Gastronomie, Politik, Verwaltung, Verbänden sowie weitere Interessierte über die Herausforderungen, die die Außengastronomie mit sich bringt. Im Zentrum standen die Bedeutung der Gastronomie für lebendige Kieze und urbanes Stadtleben sowie die Chancen für einen verlässlichen öffentlichen Raum in Pankow. Dabei kamen Fragen der Sauberkeit und Lärmbelastung zur Sprache.

Bessere Kommunikationswege sowie neue Ansätze für Anreize und Vermittlung – etwa in Form eines Nachtbürgermeister-Modells – wurden intensiv diskutiert. Ziel ist es weiterhin, Verwaltung, Tourismusverantwortliche, Gastronomie und Nachbarschaft als gemeinsame Akteur:innen eines lebenswerten, vielfältigen Stadtraums zusammenzubringen und tragfähige Lösungen für ein gutes Miteinander zu entwickeln.

Lebendige Stadt und Wohnruhe sind kein Widerspruch. Ein gutes Miteinander gelingt durch Kommunikation, faire Rahmenbedingungen und Kooperation statt reiner Sanktionslogik.

Große Zustimmung erhielt die Idee einer unabhängigen Vermittlungsstelle nach dem Vorbild eines „Nachtbürgermeisters“, die bei Konflikten moderierend unterstützen könnte.

Diskutiert wurden verschiedene Anreizsysteme, die weniger auf strafende Kontrolle und stärker auf verbindliche Belohnungen setzen, wie:

  • Punktesysteme oder „Scores“ für nachbarschaftsfreundliches Verhalten,
  • die Sichtbarmachung sozialen Engagements im Kiez (z. B. eine „Social-Coin“-Idee),
  • niedrigschwellige Anreize wie Nachbarschaftsrabatte sowie
  • positive Feedbackformate.

Auch bürokratische Hürden und uneinheitliche Regelanwendungen wurden thematisiert. Angeregt wurde eine bessere Koordination zwischen den Bezirken sowie transparentere und praktikablere Verfahren für Betriebe.