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Buchholz Nord


Vertiefungsgebiet Buchholz Nord

Sehr gute Verkehrsbindung und großes Flächenpotenzial

Die Fläche Buchholz Nord ist der gewerbliche Standort in Berlin mit den größten Flächenpotenzialen im Landeseigentum. Die Fläche ist im Flächennutzungsplan (FNP) als gewerbliche Baufläche dargestellt und im Stadtentwicklungsplan (StEP) Wirtschaft 2030 als Entwicklungsstandort für den produktionsgeprägten Bereich (EpB). Der Standort verfügt über zahlreiche Standortvorteile für eine gewerbliche Nutzung. Dazu zählen insbesondere:

  • eine sehr gute Verkehrsbindung (Autobahnanschluss, Nähe Güterbahngleise, Möglichkeit Anbindung schienengebundener ÖPNV),
  • seine Größe von rd. 190 ha,
  • die Möglichkeit zum 24/7-Betrieb, auch für emittierende Betriebe,
  • die geringe bauliche Vornutzung, so dass nur wenige Einschränkungen für künftige Nutzungen gibt.

Entwicklungziele

Die Fläche stellt Berlins größte Vorratsfläche dar.

Entwicklungziele:

  • Neuentwicklung des Standortes zur Großansiedlung von Produktionsbetrieben mit gesamtstädtischer Bedeutung,
  • Sicherung für den produktionsgeprägten Bereich unter Ausschluss sensibler Nutzungen.

Das Gebiet ist planungsrechtlich nach § 35 zu bewerten. Derzeit sind Ansiedlungsabsichten mehrerer Betreiber von Windkraftanlagen bekannt. Die Genehmigung solcher Anlagen ist als privilegiertes Vorhaben im Außenbereich zulässig. Hierdurch geht die Gefahr der Flächenzersiedlung und -einschränkung aus.

Die gesamtstädtischen Planungsabsichten könnten dadurch gefährdet werden. Fast alle Flächen sind im Eigentum des Landes oder des Liegenschaftsfonds.

Im Vertiefungsbereich VT 5 B ist der Umgang mit den Bestrebungen zur Aufstellung weiterer Windkraftanlagen zu klären. Die Aufstellung weiterer Windkraftanlagen gefährdet den gesamtstädtischen Vorhaltestandort für eine Großansiedlung zunehmend.

Diese Fläche stellt Berlins größte Vorratsfläche (160 ha) dar. Sowohl das Land Berlin als auch der Bezirk müssen sich diesbezüglich positionieren und ggf. über die Aufstellung von B-Plänen weitere Ansiedlungsbestrebungen von Windkraftanlagen ausschließen oder steuern (kurzfristiger Handlungsbedarf). Im StEP Gewerbe wird diesbezüglich folgendes Ziel formuliert: „Die Fläche wird exklusiv für den Fall einer sehr großen industriellen Neuansiedlung vorgehalten. Für kleinteilige Entwicklungen steht der Standort nicht zur Verfügung“.

Kontakt

Merten Klementz

Merten Klementz

Gewerbeansiedlung und Flächennutzung, stellv. Büroleiter
Bezirksamt Pankow, Büro für Wirtschaftsförderung


merten.klementz@ba-pankow.berlin.de