Spezialisierte Beratung für Unternehmen in der Krise

Ab Juli 2020 bieten die bezirklichen Wirtschaftsförderungen Mitte und Pankow eine spezialisierte Krisenberatung für Unternehmen an. Das Angebot richtet sich an Unternehmensführende, die das Gefühl haben, auf eine wirtschaftliche Schieflage zuzusteuern.
 
Sinkende Umsätze, zahlungsunfähige Kunden, stornierte Aufträge und verschiedene andere Symptome infolge der Coronakrise können den Geschäftsbetrieb lähmen, führen nicht selten zu Liquiditätsengpässen.
 
Um Ihrem Unternehmen gezielte Unterstützung für diese Problemlagen anzubieten, haben wir zwei Gesprächsformate initiiert:
Sie können sich für ein persönliches Gespräch im Büro für Wirtschaftsförderung Pankow anmelden. Experten mit praktischem Erfahrungswissen stehen für eine kostenlose Beratung zur Verfügung.
 
Zusätzlich bieten wir jeden 2. Dienstag im Monat einen Gesprächskreis an, bei dem Sie mit anderen Betroffenen und Experten über Ihre aktuelle Krisenlage sprechen können. Mit diesem Erfahrungsaustausch sollen erste Schritte aus der Krise aufgezeigt und neue Perspektiven eröffnet werden.
 
Um Voranmeldung wird gebeten:
Nadine Thomas
Büro für Wirtschaftsförderung Pankow
Tel.: (030) 90295-6703
Mail: nadine.thomas@ba-pankow.berlin.de

Senat beschließt SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

Der Senat hat in seiner Sitzung am 23. Juni 2020 die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung beschlossen. Die neue Verordnung löst die bisherige SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung ab.
Damit werden die seit Mitte März mehrmals weiter entwickelten Regelungen deutlich entschlackt, vereinfacht und auf die wesentlichen Abstands- und Hygieneregeln konzentriert. Überholte Regelungen werden mit der neuen Verordnung gestrichen.

Im Vordergrund stehen jetzt die weiter geltenden Grundregeln: wo immer möglich muss man 1,5 Meter Abstand halten zu Menschen, mit denen man nicht zusammenlebt. Die Kontaktbeschränkungen auf zwei Haushalte oder fünf Personen werden aufgehoben, trotzdem sollte man seine physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen weiter möglichst gering halten. Für alle Veranstalter, für die, die Verantwortung für Betriebe, Vereine und andere Einrichtungen haben, werden die Regeln zur Infektionsvermeidung klarer und einfacher gefasst. So wurden auch die Paragrafen von ursprünglichen 25 auf 12 deutlich reduziert und zusammengefasst.

SARS-Cov2-Infektionsschutzsverordnung vom 23.06.2020
Bußgeldkatalog vom 23.06.2020
Anwendungsempfehlung vom 26.06.2020

Hier eine Zusammenfassung der neuen SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung:
https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.949728.php

Untersuchung Gewerbegebiet Storkower Straße

Der Bereich entlang der Storkower Straße zwischen Landsberger Allee und Kniprodestraße ist eines der wichtigsten innerstädtischen Gewerbegebiete im Bezirk Pankow. Das Gebiet ist durch einen Nutzungsmix aus Kleingewerbe, Handel, Freizeit und Dienstleistungen geprägt. Der bauliche Zustand ist jedoch teils mangelhaft und vorhandene Flächen werden teils nur begrenzt genutzt.  Durch die hohen Flächenkonkurrenzen und steigenden Mietpreise kommt es zunehmend zu einer Verdrängung der ansässigen kleingewerblichen Unternehmen. Das Büro für Wirtschaftsförderung hat jetzt mit Hilfe von Fördermitteln aus dem GRW Regionalbudget eine Untersuchung für das Gebiet in Auftrag gegeben. Mit der Studie sollen u.a. Vorschläge

  • zum Erhalt der Bestandsunternehmen am Standort
  • zur besseren Anordnung und effizienteren Nutzung von Flächen
  • fehlenden Nutzungen am Standort
  • und zur künftigen Weiterentwicklung des Gewerbegebiets erarbeitet werden.

Die Interessen und Standorteinschätzungen der Unternehmen und Eigentümer vor Ort sollen in die Untersuchung einfließen. Dafür sind Befragungen und Veranstaltungen vorgesehen. Die genauen Beteiligungsformate werden hier unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen um das Corona-Virus geprüft. Das Büro für Wirtschaftsförderung begleitet den Prozess gemeinsam mit dem Stadtentwicklungsamt. Ziel ist es das Gewerbegebiet zukunftsfähig aufzustellen, die gewerblichen Nutzungen zu sichern und die Akteure vor Ort in dem Prozess mitzunehmen.

Für Rückfragen zum Thema steht Ihnen Herr Merten Klementz vom Büro für Wirtschaftsförderung gern zur Verfügung.
Tel.: +49 30 90295 6706 oder Mail: merten.klementz@ba-pankow.berlin.de


Buchholz Nord: Studie fertig

In einer wachsenden Stadt werden neben Flächen für Schulen, Wohnen und Erholung auch dringend Flächen für die wachsende Wirtschaft gebraucht. Das Büro für Wirtschaftsförderung hat daher federführend die Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes für den Standort Buchholz Nord begleitet. Einzusehen ist die gesamte Studie auf der Website www.pankow-wirtschaft.de/de/wirtschaftsstandort.

Das in Zusammenarbeit mit der bezirklichen Stadtplanung sowie den Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Wohnen und für Wirtschaft, Energie und Betriebe jetzt fertiggestellte Konzept stellt den Startschuss für eine der wichtigsten und größten Gewerbeentwicklungen im Berliner Nordosten dar. Bis Unternehmen hier angesiedelt werden, stehen in den kommenden Jahren noch mehrere Entwicklungsschritte an.

Die Wirtschaftsförderung wird den Entwicklungsprozess gemeinsam mit den Partnern auf Bezirks- und Landesebene auch zukünftig fachlich begleiten und vorantreiben, um hier Flächen für die lokale und regionale Unternehmerschaft zu schaffen.

Bei Fragen steht Ihnen Herr Merten Klementz jederzeit gern zur Verfügung.
Tel.: +49 30 90295 6706 oder Mail: merten.klementz@ba-pankow.berlin.de

Darstellung des Standorts und seiner Umgebung im Flächennutzungsplan (aktuelle Arbeitskarte vom 29.08.2019)Screenshot 2020-06-19 Entwicklungskonzept Buchholz Nord - Studie-buchholz-nord Pdf 1_





 

Corona-Virus: Informationen zu Soforthilfen für Unternehmen

Wir sind telefonisch erreichbar unter +49 30 90295-6700 + 6703.
Sprechen Sie bitte auch auf den Anrufbeantworter. Wir rufen Sie zurück
Pressemitteilung und behördliche Anordnungen von Berlin:

Soforthilfe V für Unternehmen mit mehr als 10 bis zu 100 Beschäftigte kann ab 18. Mai beantragt werden

Die Anträge auf Mittel aus dem Soforthilfeprogramm V können ab Montag, 18. Mai 2020, 09:00 Uhr in einem ausschließlich online-basierten Antragsverfahren über die Website der Investitionsbank Berlin (www.ibb.de) gestellt werden.

Im Mittelpunkt der Förderung steht der KfW-Schnellkredit, der vorrangig in Anspruch zu nehmen ist. Soweit dieser in Anspruch genommen werden kann, besteht die Möglichkeit, einen Tilgungszuschuss von bis zu 20 % zu beantragen, der nach 15 Monaten unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens ausgezahlt werden kann. Soweit der KfW-Schnellkredit nicht in Anspruch genommen werden kann oder soweit er belegbar nicht ausreicht, können wir alternativ zum Tilgungszuschuss einen Zuschuss zahlen.

Die Höhe der Soforthilfe beträgt bis zu 25.000 Euro und orientiert sich an einem glaubhaft versicherten Liquiditätsengpass für die auf die Antragstellung folgenden drei Monate (für die Bereiche Gastronomie / Hotellerie / Tourismus den erwarteten Liquiditätsbedarf bis Ende des Jahres). In begründeten Einzelfällen kann eine Soforthilfe über 25.000 Euro beantragt werden.
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen,
  • welche nicht regelmäßig oder nicht überwiegend öffentlich gefördert werden
  • mit mehr als 10 und bis zu 100 Beschäftigten (in Vollzeitäquivalent)
  • mit Betriebsstätte oder Unternehmenssitz in Berlin und
  • die bei einem Berliner Finanzamt angemeldet sind.
Weitere Informationen und einen ausführlichen FAQ-Katalog unter
https://www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronahilfen/faq-corona-zuschuss.html.

Soforthilfe IV für Kultur- und Medienbetriebe

Die Soforthilfe IV für Kultur- und Medienbetriebe kann ab 11. Mai beantragt werden.

WER wird gefördert?
Unternehmen mit i.d.R. mehr als 10 Beschäftigten und einem Umsatz größer 10 Mio. EUR, mit Sitz in Berlin, gemeldet bei einem Berliner Finanzamt. (Unternehmen, die bereits vor der Corona-Krise in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren, sind von der Förderung ausgeschlossen, ebenso Unternehmen, die regelmäßig oder überwiegend öffentlich gefördert sind.)

WAS wird gefördert?
Betrieblich verursachte Verbindlichkeiten bis August 2020 (gewerbliche Mieten oder Pachten, Leasingaufwendungen und Personalkosten für sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, sofern diese nicht über das Kurzarbeitergeld gedeckt werden können.

WIE wird gefödert?
Als Zuschuss, in der Regel bis zu 25.000 EUR, in begründeten Ausnahmefällen und nach Tiefenprüfung auch bis zu 500.000 EUR.

Die Antragstellung ist vom 11.05.2020 bis 15.05.2020 online über die Seiten der Investitionsbank Berlin (IBB) möglich.

Bei der Antragstellung müssen neben den Angaben zum Unternehmen auch Zahlen zum Umsatz und zur Liquiditätsplanung bereitgehalten werden.

Die Antragstellung (ab 11.05.) und alle weiteren Informationen sind unter den folgenden Links verfügbar:
https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/soforthilfe-iv.html
https://www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronahilfe/faq-soforthilfe-iv.html
 

Corona Hilfe: KfW Schnellkredit 2020

Die KfW hat die Bedingungen zur Corona-Hilfe „KfW Schnellkredit 2020“ bekanntgegeben.

Hier das Wichtigste im Überblick: Was wird gefördert?
Mit dem KfW-Schnellkredit 2020 kann alles finanziert werden, was für die unternehmerische Tätigkeit notwendig ist:
  • Anschaffungen wie Maschinen und Ausstattung (Investitionen)
  • Alle laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Warenlager (Betriebsmittel)
  • Der KfW-Schnellkredit kann nicht für Umschuldung oder Ablösung von Krediten eingesetzt werden.
In einer Ausschlussliste hat die KfW die Vorhaben aufgelistet, die von der Förderung generell ausgeschlossen sind:
https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Nachhaltigkeit/Ausschlussliste.pdf
 
Wer wird gefördert?
Selbstständige und Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind und im zurückliegenden 3-Jahresdurchschnitt Gewinn erzielten. (Es gibt Ausnahmeregeln). Der KfW-Schnellkredit kommt nicht für Unternehmen infrage, die bereits zum 31.12.2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren.
 
Auszahlung und maximale Kredithöhe
  • Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern bis einschließlich 50 Mitarbeitern: bis zu 500.000 Euro
  • Unternehmen mit mehr 50 als Mitarbeitern: bis zu 800.000 Euro
  • Pro Unternehmensgruppe können maximal bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019 mitfinanziert werden.
  • Der Kreditbetrag kann nur komplett in einer Summe abgerufen werden.
  • Die Abruffrist beträgt 1 Monat nach Zusage.
Sonstiges:
Der Zugang zum Kredit ist erleichtert durch:
  • Zusage des KfW-Schnellkredits 2020 erfolgt ohne Risikoprüfung.
  • KfW übernimmt 100 % des Kreditausfallrisikos der Haus-/Partnerbank.
  • Kreditnehmer haften zu 100 % für die Rückzahlung.
  • Es müssen keine der sonst üblichen Sicherheiten gestellt werden.
  • Die Haus-/Partnerbank holt eine aktuelle Schufa-Auskunft ein.
 
Wichtig:
Der KfW-Schnellkredit 2020 kann zusätzlich zu den Soforthilfeprogrammen des Bundes und der Länder genutzt werden.

Die ausführlichen Informationen zum Schnellkredit 2020 hat die KfW auf folgender Seite zusammengestellt:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/Förderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)/?kfwnl=Unternehmensfinanzierung_MSB.09-04-2020.788681

Soforthilfen für Freiberufler, Soloselbstständige und Kleinstunternehmen

Update: 06.04.2020
Selbstständige und Unternehmen, die bisher Landesmittel in Höhe von 5.000 Euro beantragt haben und weitere Hilfen aus Bundesmitteln benötigen, können diese seit dem 06.04.2020 beantragen. Der Link zur Antragstellung: Weitere Hinweise:
  • Für den Fall, dass Antragstellenden im Antragszeitraum ein Miet- bzw. Pachtnachlass von mindestens 20% gewährt wird, kann der fortlaufende betriebliche Sach- und Finanzaufwand nicht nur für 3, sondern für 5 Monate angesetzt werden. Eine nachträgliche Senkung der Miete oder Pacht führt nicht zu einer Rückforderung.
  • Anträge für die Corona-Soforthilfe des Bundes sind bis spätestens zum 31. Mai 2020 zu stellen.
  • Eine Kumulierung mit Arbeitslosengeld II (Grundsicherung) ist möglich.
  • Unternehmen, deren Liquiditätsengpässe vor dem 11.3.2020 entstanden sind, sind nicht förderfähig.
Für weitere Fragen und bei Unklarheiten nutzen Sie bitte: corona-zuschuss@ibb.de
 
Weitere Infos der IBB dazu unter: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Update: 01.04.2020
Der Berliner Senat hat beschlossen, die Corona Zuschüsse ab Mittwoch, den 1. April 2020 auf das einheitliche Bundesprogramm umzustellen.
 
Was bedeutet dies?
  • Für Antragstellende über 5 Mitarbeiter bis 10 Mitarbeiter wird es keine Veränderung geben, da diese Zielgruppe nur Bundesmittel beantragen können.
  • Soloselbständige und Freiberufler sowie Kleinstunternehmen bis 5 Mitarbeiter können jetzt nur noch bis zu 9.000 Euro aus Bundesmittel beantragen, diese Mittel sind nur für Betriebskosten zu nutzen.
  • Die Landesmittel sind nicht mehr zu erhalten und somit können Personalkosten nicht mehr angesetzt werden.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Update: 31.03.2020 / Fehler beim Bearbeiten von Formularen:
Was passiert bei Fehlfunktionen bei der Antragstellung wie z.B.
  • Nach dem Absenden erscheint nur eine weiße Seite?
  • Die Seite hat sich aufgehängt - ein Kreis dreht sich?
  • bzw. Korrekturen nach der Antragsstellung?
Die IBB hat dafür eine extra E-Mail-Adresse eingerichtet. Corona-zuschuss@ibb.de / Ein Team in der IBB beantwortet die Fragen.
 
FAQ zu Corona-Soforthilfen über die IBB
Hier werden die aktuell wichtigsten Fragen beantwortet: KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen
Die KfW stellt hierfür eine Infoseite und eine Formularseite zur Antragsvorbereitung zur Verfügung:

Beantragung von Soforthilfen zur Existenzsicherung über die Agentur für Arbeit

Upade 31.03.2020
In einer Pressemitteilung vom 30.03.2020 informiert die BfA zu folgenden Themen:

Aussetzen der Vermögensprüfung
Wer zwischen dem 1. März und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes in den ersten sechs Monaten behalten. Erst danach greifen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen.

Übernahme der Kosten der Unterkunft
Wenn ein Anspruch auf Grundsicherung vorliegt, übernimmt das Jobcenter auch die Kosten der Unterkunft inklusive Heizung und Nebenkosten. Diese Kosten werden bei Neuanträgen, die vom 1. März bis zum 30. Juni 2020 beginnen, für die Dauer von sechs Monaten in der tatsächlichen Höhe anerkannt.

Kein Weiterbewilligungsantrag notwendig
Grundsicherungsleistungen werden in der Regel für zwölf Monate bewilligt.
Für Kunden, die aktuell schon Leistungen beziehen, gilt folgendes: Für Bewilligungszeiträume, die in der Zeit vom 31. März 2020 bis einschließlich 30. August 2020 enden, werden die Leistungen automatisch weiter bewilligt. Kunden brauchen in diesen Fällen keinen Weiterbewilligungsantrag stellen.

Einen Überblick zu den Neuregelungen und abrufbare Anträge gibt es unter: Neue Sonderhotline für Selbstständige, Freiberufler und Betroffene: 0800 – 4 5555 23

weitere Informationen des BMAS zum Sozialschutzpaket unter: Eine Gesamtübersicht der bisher erschienenen Presseinformationen der BfA: Bei Leistungsbeantragung für
  • Neuantragstellung Arbeitslosengeld II
  • Finanzieller Notlage
  • Kurzfristiger Energieabschaltung bzw. Räumungsklage
  • Kostenübernahme für ein Wohnheim / drohender Obdachlosigkeit
ist bei der Erstbeantragung eine persönliche Vorsprache nicht notwendig.

ServiceCenter im Jobcenter Pankow, Storkower Str. 133, 10407 Berlin

Örtliche Arbeitsagentur prüft Voraussetzungen bei Kurzarbeit aufgrund der Pandemie

Unternehmen, die aufgrund der aktuellen Gefahrensituation durch das Corona-Virus Kurzarbeit anordnen müssen, können für die betroffenen Beschäftigten Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.

Örtliche Arbeitsagentur prüft Voraussetzungen bei Kurzarbeit aufgrund der Pandemie

Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn aufgrund des Corona-Virus Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorübergehend geschlossen wird.
Betriebe, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beantragen möchten, müssen die Kurzarbeit zuvor bei der zuständigen Agentur für Arbeit melden.
Diese prüft dann, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind.
 
Ihre Kontaktdaten für den Bereich Pankow:
Agentur für Arbeit Pankow, Storkower Str. 120, 10407 Berlin
Telefon 0800 45555-20 (Arbeitgeberservice), der Anruf ist für Sie kostenfrei.
Telefon 030 555534-2222

Auch eine Online-Beantragung von Kurzarbeitergeld ist möglich. Hierfür benötigen Sie Ihre Betriebsnummer der Arbeitsagentur. Falls Sie diese nicht kennen oder sich auf dem Portal der Arbeitsagentur nicht einloggen können, nutzen Sie bitte die telefonische Beratung.

Registrierte Nutzer der Online-Plattform finden unter dem Link https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall ein Kontaktformular zur Online-Beantragung von Kurzarbeitergeld.

Sofortentlastung durch das Finanzamt

Stundung von Steuervorauszahlungen beim Finanzamt
Sofortentlastung durch das Finanzamt

Die Berliner Finanzämter kommen den Unternehmen beim Thema Steuervorauszahlungen entgegen. Um eine vorläufige Aussetzung der Zahlungen zu erwirken, sollten sich Firmen vorzugsweise per ELSTER, E-Mail oder telefonisch bei ihrem zuständigen Finanzamt melden und entsprechende Anträge stellen.

Die Berliner Finanzämter bleiben grundsätzlich bis vorerst 19.04.2020 für den Publikumsverkehr geschlossen.

Um gesundheitliche Risiken für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeitenden in den Finanzämtern gering zu halten, bitten die Berliner Finanzämter auf ein persönliches Erscheinen in den Finanzämtern, insbesondere in den Infozentralen, zu verzichten.

Bitte nutzen Sie für Ihr Anliegen stattdessen die Möglichkeit der elektronischen Kontaktaufnahme über die elektronische Steuererklärung (ELSTER). Informationen zu ELSTER können Sie der Seite https://www.berlin.de/sen/finanzen/steuern/downloads/elster-elstam-9656.php entnehmen.

Alternativ können Sie telefonisch mit Ihrem Finanzamt Kontakt aufnehmen. Die zentrale Rufnummer Ihres Finanzamtes finden Sie unter https://www.berlin.de/sen/finanzen/service/kontaktcenter/telefonkontakt-finanzaemter-285987.php .

Schutz auch für gewerbliche Mieter: Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht

Der Bundestag hat am 25. März 2020 mit dem „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“ eine deutliche Einschränkung des Kündigungsrechts für Miet- und Pachtverhältnisse beschlossen:

Das Recht der Vermieter zur Kündigung von  Miet- und Pachtverhältnissen wird empfindlich eingeschränkt. Mietschulden, die in dem Zeitraum 1.4.2020 bis 30.6.2020 pandemiebedingt entstehen, berechtigen den Vermieter oder Verpächter nicht zur Kündigung des Miet- oder Pachtverhältnisses. Den Ursachenzusammenhang zwischen der Pandemie und der Nichtleistung muss der Mieter glaubhaft machen.
Von dieser Regelung kann nicht durch eine Individualabsprache zum Nachteil des Mieters abgewichen werden. Die Zahlungsverpflichtung als solche bleibt allerdings bestehen. Ausgeschlossen sind sowohl die fristlose als auch die ordentliche Kündigung, unabhängig davon, ob es sich um Wohnraum oder Geschäftsraum handelt. Die Kündigungsbeschränkung endet mit Ablauf des 30.9.2022.
Zahlungsrückstände müssen bis 30.6.2022 ausgeglichen werden.

Das BMJV beantwortet viele individuelle Fragen zum "Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht"
"Die wirtschaftliche Existenz in der Corona-Krise sichern" (Info-Seite des BMJV):

Das Gesetz enthält eine Vielzahl von Erleichterungen für jene, die infolge der Pandemie aktuell nicht ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können.

Ergänzend dazu informiert auch die Sonderseite der Bundesregierung
"Mehr Rechtssicherheit in Krisenzeiten" (Gesetzes-Info der Bundesregierung):

insbesondere zu den Themen:

  • Regelungen zum Schutz von Wohnraum- und Gewerbemietern
  • Aussetzung der Insolvenzantragspflicht
  • Unterbrechungsfrist für Strafverfahren verlängern

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen für Unternehmen ist unter bestimmten Umständen möglich.

Unter bestimmten Umständen können Arbeitgeber eine Stundung der bereits fällig gewordenen oder noch fällig werdenden Beiträge zunächst für die Ist-Monate März 2020 bis Mai 2020 beantragen.

Stundungen sind zunächst längstens bis zum Fälligkeitstag für die Beiträge des Monats Juni 2020 zu gewähren. Dabei bedarf es weder einer Sicherheitsleistung, noch sind Stundungszinsen zu berechnen. Wird dem Antrag des Arbeitgebers auf Stundung von Beitragsansprüchen entsprochen, gelten damit die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung für freiwillig krankenversicherte Arbeitnehmer, die vom Arbeitgeber im "Firmenzahlerverfahren" abgeführt werden, gleichermaßen als gestundet.

Voraussetzung für den erleichterten Stundungszugang ist, dass die sofortige Einziehung der Beiträge ohne die Stundung trotz vorrangiger Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld, Fördermitteln und/oder Krediten mit erheblichen Härten für den Arbeitgeber verbunden wäre. Dabei ist in der Regel eine glaubhafte Erklärung des Arbeitgebers, dass er erheblichen finanziellen Schaden durch die Pandemie erlitten hat, ausreichend.

https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/presse/pressemitteilungen/2020/PM_2020-03-25_Beitragsstundungen.pdf
 

Bis zu 4.000 € Beratungskosten ohne Eigenanteil für KMU und Freiberufler in der Corona-Krise

Seit 3. April 2020 ist eine modifizierte Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows für Corona-betroffene Unternehmen in Kraft.
Ab sofort können Beratungsleistungen bis 4.000,00 Euro für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden.
Anträge sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu stellen.

Entschädigungen infolge von Quaratänemaßnahmen und Tätigkeitsverboten

Informationen der Senatsverwaltung für Finanzen zu Entschädigungen infolge von Quaratänemaßnahmen und Tätigkeitsverboten

https://www.berlin.de/sen/finanzen/presse/nachrichten/artikel.908216.php
 

Weitere Informationsmöglichkeiten zu Hilfen im Zuge der Corona-Krise

Service für Gastronomen auf berlin.de

Gastronomen, die aktuell einen Abhol- und/oder Lieferservice anbieten, können sich auf den Seiten von berlin.de in ein Online-Formular eintragen.
Kunden können sich dann dort informieren, welche Restaurants in ihrer Gegend Essen ausliefern oder zur Abholung bereitstellen können.
Über einen Klick werden sie direkt auf die Seite des Anbieters geleitet, über die dann die Bestellung ausgeführt wird.
Hier geht’s zur Anmeldung: https://citylabberlin.typeform.com/to/QjhJbt

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Aktuelle Hinweise der Senatsverwaltung zum Corona-Virus finden Sie laufend unter:
https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

Pressemitteilung und behördliche Anordnungen des Bezirksamts Pankow von Berlin unter:
www.berlin.de/ba-pankow/aktuelles/

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Informationen des BMWi sind unter folgendem Link bereitgestellt (werden ständig aktualisiert):
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Bürgschaftsbank Berlin stellt Soforthilfen über Bürgschaften bereit

Die Bürgschaftsbank Berlin informiert aktuell und ausführlich über Soforthilfen und die erforderlichen Unterlagen. Bei Bürgschaften bis zu einem Betrag von 250.000 Euro wird die Entscheidung, ob eine Bürgschaft gewährt werden kann, innerhalb von drei Arbeitstagen getroffen.
https://www.buergschaftsbank.berlin/start.html

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

IHK Berlin schaltet Hotline für Unternehmen

Unternehmen, die Fragen zum Umgang mit dem Coronavirus und dessen wirtschaftlichen Folgen haben, finden gebündelte Informationen unter www.ihk-berlin.de/coronavirus  oder wenden sich bitte direkt an das Beratungsteam der IHK Berlin.

Zu erreichen ist das Beratungsteam ausschließlich für unsere Berliner Mitgliedsunternehmen unter corona@berlin.ihk.de oder telefonisch unter 030 31 510 919. Die Hotline ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr besetzt.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

HWK Berlin informiert auf einer Sonderseite zum Thema Corona-Krise

Die HWK Berlin schränkt den Kundenverkehr bis auf weiteres ein und bittet auf persönliche Besuche zu verzichten. Anliegen sollten stattdessen telefonisch oder per E-Mail vorgebracht werden. Der Betrieb in den Bildungsstätten der HWK ist bis auf weiteres ausgesetzt.

Weitere Informationen unter:
https://www.hwk-berlin.de/betriebsfuehrung/recht/coronavirus/
Hier finden Sie auch Ansprechpartner zu arbeitsrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen
 

NEWS-Archiv

18.03.2020 | Eastershowroom mit Podiumsdiskussion „Neuland gewinnen“

Die Veranstaltung wurde abgesagt und verschoben



Wie können Unternehmerinnen durch Kooperationen zwischen städtischen und ländlichen Räumen ihr Wachstum gemeinsam gestalten?

Auf dem Easter-Show-Room können Sie engagierte Gründerinnen und Unternehmerinnen von gutplus kennenlernen. Treten Sie in den Austausch, lassen Sie sich inspirieren: was bedeutet es, neu zu gründen oder auch das eigene Unternehmen neu aufzustellen?
Lernen Sie interessante Produkte und Dienstleistungen kennen und finden das etwas andere Ostergeschenk.

Eingebettet in den Easter-Show-Room ist eine Diskussionsrunde mit Vertreterinnen aus Verwaltung und Wirtschaft zu möglichen Kooperationen zwischen Unternehmerfrauen aus Berlin und Brandenburg – im Spannungsfeld Stadt und Land –, um gemeinsames Neuland für unternehmerisches Wachstum zu erschließen.

Es diskutieren Frau Sabine Daniel von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen- und Gleichstellungspolitik, III B, Frau Steffi Weit, Projektleiterin beim Lotsendienst Teltow Flämig (Amt Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung) sowie Unternehmerinnen aus Berlin und Brandenburg.
 
18.03.2020 | 14.30 Uhr - ca. 18 Uhr
Architekturforum Aedes | Christinenstr. 18 | 10119 Berlin
 
Weitere Informationen: www.gutplus-berlin.de
 

Stark besuchte Auftaktveranstaltung zur Zukunft des Gebiets Langhansstraße

Aktuell läuft eine von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in Auftrag gegebene sogenannte "Vorbereitende Untersuchung" im Gebiet zwischen der Pistoriusstraße und der Lehderstraße. Hierbei werden alle bestehenden Nutzungen erfasst, Gespräche mit verschiedenen Akteuren geführt und Eigentümer angeschrieben. Ziel ist es zu prüfen, ob im Gebiet Missstände und Fehlentwicklungen bestehen, die mit Hilfe eines Sanierungsgebiets behoben werden können.
 
Das Gebiet im Südwesten von Weißensee ist besonders durch eine Mischung aus zahlreichen Gewerbetrieben, Werkstätten und Ateliers der Kreativszene, Wohnnutzungen und etlichen brachliegenden Flächen geprägt. Wir beobachten seit Jahren durch die zunehmende Wohnbebauung eine immer stärkere Verdrängung der traditionellen Gewerbenutzungen. Aus Sicht der Wirtschaftsförderung ist es für die Untersuchung daher ein zentrales Anliegen, die Mischnutzung aus Wohnen und Gewerbe zu sichern und perspektivisch die vorhandene Gewerbestruktur in den Hofbereichen behutsam weiterzuentwickeln.
 
Auf der am 11. Februar in der Heinz-Brandt-Schule durchgeführten Auftaktveranstaltung für die Untersuchung wurde das große Interesse an der Gebietsentwicklung deutlich. Mehr als 200 Anwohner und Gewerbetreibende diskutierten mit den Fachplanern des beauftragten Büros und der Verwaltung zu Themen wie Gewerbe, Mobilität oder Wohnen. Dabei bestand breiter Konsens, dass die aktuelle Mischung aus Wohnen und Gewerbe für das Gebiet sehr charakteristisch ist und erhalten werden muss. Zudem sind zahlreiche verkehrliche Probleme zu lösen.
 
Im Verlauf der Untersuchung sind noch zwei weitere Veranstaltungen zur Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen. Wir werden hierzu informieren. Die Wirtschaftsförderung ist hier in engem Austausch mit verschiedenen Gewerbetreibenden und Interessensgemeinschaften und wird deren Interessen auch in den weiteren Prozess einbringen. Die Untersuchung soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch auf den Seiten des Stadtentwicklungsamtes: www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadterneuerung/vu/de/pankow-langhansstr.shtml

Für Rückfragen zum Umgang mit gewerblichen Nutzung im Gebiet steht Ihnen Herr Merten Klementz vom Büro für Wirtschaftsförderung gern zur Verfügung.
Tel.: +49 30 90295 6706 oder Mail: merten.klementz@ba-pankow.berlin.de

Untersuchungsgebiet Langhansstraße


 

Verkehrssituation Gewerbegebiet Niederschönhausen

Am 10. Februar 2020 wurden durch Studenten aus dem Fachbereich Integrierte Verkehrsplanung an der Technischen Universität Berlin Ergebnisse einer verkehrlichen Untersuchung im Gewerbegebiet Niederschönhausen vorgestellt. Ausgangspunkt für das Kooperationsprojekt zwischen Universität und Bezirk war die bekannte problematische Verkehrssituation, die immer wieder zu Konflikten zwischen Unternehmen und Anwohnern führt.

Gemeinsam mit der Stadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales, Rona Tietje und dem Stadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Vollrad Kuhn diskutierten ca. 30 Anwohner, Gewerbetreibende und Verwaltungsvertreter die spannenden und kreativen Ideen und Überlegungen der Studenten zur besseren Organisation der Mobilität im Gebiet. Das Ziel des Projekts war es, innovative Lösungsvorschläge für die Verkehrskonflikte zu skizzieren und damit auch eine stärkere Akzeptanz des Wirtschaftsverkehrs zu erreichen.

Das vom Büro für Wirtschaftsförderung gemeinsam mit der Stadtplanung initiierte Projekt ist sehr erfolgreich verlaufen und bietet durch die umfassende Analyse und die fachlich-kreativen Anregungen der Studenten viele gute Ansatzpunkte und eine passende Grundlage für nachfolgende Verkehrsuntersuchungen im Rahmen des laufenden Bebauungsplanverfahrens.
 
Für Rückfragen zum Thema steht Ihnen Herr Merten Klementz vom Büro für Wirtschaftsförderung gern zur Verfügung.
Tel.: +49 30 90295 6706 oder Mail: merten.klementz@ba-pankow.berlin.de

Wettbewerb MittendrIn Berlin! 2019/2020

„Wilhelm gibt keine Ruh“ gehört zu den Preisträgern

Die Entscheidung im aktuellen Wettbewerb „MittendrIn Berlin! Projekte in Berliner Zentren 2019/20“ ist gefallen. Drei Initiativen setzten sich im Feld der acht nominierten Beiträge durch und überzeugten mit ihren Ideen zur Standortentwicklung die Jury besonders.
Wir freuen uns, dass zu den Gewinnern neben dem „Netzwerk Süd-West Berlin e.V.“ und dem „Bürgerverein in der Gartenstadt Frohnau e.V.“ auch der Verein „Wilhelm gibt keine Ruh“ aus Pankow zählt.

„Wilhelm gibt keine Ruh“ setzt sich für die Wiederbelebung der Hauptstraße im Pankower Ortsteil Wilhelmsruh als lebendiges und vernetztes Quartier ein. Zusammen mit lokalen Vereinen und Akteuren/innen und mit fachlicher Unterstützung wird ein Umsetzungskonzept entwickelt, um die „Kiezmitte“ als Nahversorgungszentrum zu sichern und als Aufenthaltsort wieder erlebbar zu machen. Durch Geschäftsschließungen sind in der Vergangenheit immer größere Angebotslücken entstanden. Mit einem samstäglichen Wochenmarkt soll nun ein neuer Kommunikationsort mit lokalen Angeboten etabliert werden.

Die Jury überzeugte der durchdachte und differenzierte Ansatz sowie die gleichermaßen professionelle als auch begeisternde Gruppe. Der Verein erhält 30.000 Euro für die Entwicklung eines individuellen Standortkonzeptes und weitere 10.000 Euro für die Umsetzung von Projekten.

Das Büro für Wirtschaftsförderung hatte das Projekt mit begleitet und unterstützt.

„MittendrIn Berlin! Projekte in Berliner Zentren“ ist ein Wettbewerb des Landes Berlin in Kooperation mit der IHK Berlin und weiteren Akteuren der privaten Wirtschaft. Gemeinsames Interesse ist es, neue Impulse für die Stärkung von Berliner Zentren und Geschäftsstraßen zu geben. Mit der öffentlich-privaten Partnerschaft wird seit 2005 ein Zeichen für Kooperationsmodelle in der Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung gesetzt. Seither wurden 29 Standortkooperationen bei der Realisierung von Projekten mit einem Gesamtwert von über einer Million Euro unterstützt.

Weitere Informationen:
www.wilhelm-gibt-keine-ruh.de
www.berlin.de/mittendrin

Mittendrin-preistraeger Wilhelm-gibt-keine-ruh
Bild: Benjamin Pritzkuleit

Projekt-Meeting | Bedarfsanalyse zu Modehaus in Berlin

Es geht um die Zukunft der Mode in den Bezirken Pankow und Mitte
 
Zu diesem Projekt wird das Büro für Wirtschaftsförderung Pankow einige Workshops und Meetings durchführen.
Ziel ist es, den Modestandort Berlin zu fördern und nachhaltig zu sichern sowie die Rahmenbedingungen für Modeschaffende in Berlin zu verbessern. Wir würden uns freuen, mehr über den Bedarf, den Sie als Modeschaffende/r haben, zu erfahren, damit dies in unsere Analyse einfließen kann.
Bitte merken Sie sich den 17.03.2020 ab 17 Uhr für unser strategisches Meeting vor. Wir werden Ihnen dabei erste Zwischenergebnisse und weitere Schritte der Bedarfsanalyse vorstellen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
 
Am 20. Juni 2020 möchten wir einen Modemarkt veranstalten. Genauere Daten dazu können wir Ihnen im März nennen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme
 
Falls Sie an einem der Workshops und/oder dem Meeting teilnehmen möchten oder Interesse an einem Marktstand haben, kontaktieren Sie uns bitte über nadine.thomas@ba-pankow.berlin.de.

Für weitere Informationen zum Modenetzwerk "Nemona" steht Ihnen Frau Nadine Thomas vom Büro für Wirtschaftsförderung gern zur Verfügung: Tel.: +49 30 90295 6703.
Informationen zum Modenetzwerk finden Sie auch unter www.nemona.de 
 
Weitere Informationen:
» Einladung zum strategischen Meeting
» Pressemitteilung vom 31.07.2019

Ausschreibung zur Auswahl eines koordinierenden Dienstleisters für den regionalen Ausbildungsverbund in einem Bezirk von Berlin

Für die bezirkliche Umsetzung des Dienstleistungsvertrages ab dem 01.04.2020 im Bezirk Pankow wird ein Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Interessierte Träger sind eingeladen, Angebote zur Durchführung einzureichen.
Der Fokus des Netzwerks Regionale Ausbildungsverbünde Berlin (NRAV) liegt seit mehreren Jahren auf der Beratung von Unternehmen zu allen Fragen rund um Ausbildung, Fachkräfte- und Nachwuchskräftesicherung in der Region und in der Vernetzung der Partner vor Ort. Die Arbeitsschwerpunkte des NRAV werden auf Landes- und bezirklicher Ebene umgesetzt.

Landesebene: Netzwerkmanagement, das als Projektträger fungiert, u.a. die Abstimmung mit der beauftragenden Senatsverwaltung gewährleistet, die bezirklichen Dienstleister in Abstimmung mit den Bezirken auswählt und beauftragt, die Jour fixes der Berliner Ebene des Netzwerks mit den koordinierenden Dienstleistern der RAV und unter Beteiligung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der IHK, der HWK und der Bundesagentur für Arbeit: Regionaldirektion Berlin-Brandenburg organisiert und moderiert und somit den überbezirklichen Austausch sichert sowie eine Informationsplattform bildet.
bezirkliche Ebene: Regionaler Ausbildungsverbund (RAV), d.h., in jedem Bezirk ist ein koordinierender Dienstleister beauftragt, der die Kooperation zwischen den Partnern des jeweiligen RAV organisiert und koordiniert. I.d.R. arbeiten im RAV folgende Netzwerkpartner mit: das Bezirksamt mit der Wirtschaftsförderung und dem Bereich Jugend, die Jugendberufsagentur Berlin mit den bezirklichen Standorten (Agentur für Arbeit, Jobcenter, Jugendberufshilfe), die IHK, die HWK, die bezirkliche Schulaufsicht, BSO-Teams Bildungsdienstleister sowie Unternehmen, Wirtschaftskreise oder andere Unternehmensnetzwerke.

Das Projekt "Netzwerk Regionale Ausbildungsverbünde" wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.
 
Weitere Informationen und die Unterlagen zur Ausschreibung sind über folgende Links abrufbar:
Ausschreibung Regionaler Ausbildungsverbund – Bekanntmachung (PDF)
Ausschreibung Regionaler Ausbildungsverbund – Formulare (PDF)
 
Ansprechpartnerin:
Ulrike Fey  nrav@pwag.net | Tel:  +49 44 383 312
Pfefferwerk AG Christinenstraße 18/19 10119 Berlin
 

Fachveranstaltung Gewerbestandort Buchholz Nord

Am 25.10.2019 informierten sich ca. 40 Fachakteure aus der Bezirksverwaltung Pankow, der Landesverwaltung und Wirtschaftsverbänden über die Ergebnisse des Entwicklungskonzeptes für den geplanten Gewerbestandort Buchholz Nord. Nach der Begrüßung durch die Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Frau Barbro Dreher, sowie der Pankower Stadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales, Frau Rona Tietje, wurden zentrale Ergebnisse aus dem Entwicklungskonzept vorgestellt. Im Anschluss erfolgte eine Diskussion in mehreren Arbeitsgruppen über Chancen, Anforderungen und Aufgaben für die weitere Gebietsentwicklung.
In einer wachsenden Stadt werden neben Flächen für Schulen, Wohnen und Erholung auch dringend Flächen für die wachsende Wirtschaft gebraucht. Das Büro für Wirtschaftsförderung hat daher in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Stadtplanung BA Pankow von Berin, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe  mit der Beauftragung eines Entwicklungskonzeptes für den Standort Buchholz Nord den Startschuss für eine der wichtigsten und größten Gewerbeentwicklungen im Berliner Nordosten gegeben. Bis Unternehmen hier angesiedelt werden, stehen in den kommenden Jahren noch mehrere Entwicklungsschritte an. Die Wirtschaftsförderung wird den Entwicklungsprozess auch zukünftig fachlich begleiten und vorantreiben, um hier Flächen für die lokale und regionale Unternehmerschaft zu schaffen. Bei Fragen steht Ihnen Herr Merten Klementz jederzeit gern zur Verfügung.
Tel.: +49 30 90295 6706 oder Mail: merten.klementz@ba-pankow.berlin.de

Kauf-Nebenan!-Kampagne im Florakiez in Alt Pankow startet…

Der Bezirk Pankow ist durch eine große und spannende Vielfalt an unterschiedlichen Stadt- und Ortsteilen gekennzeichnet. Ein wichtiges Aushängeschild für jeden Kiez ist aus unserer Sicht ein lebendiger, individueller und vielseitiger Mix aus inhabergeführten Geschäften, gastronomischen und handwerklichen Angeboten. Aber wie können wir das Gemeinschaftsgefühl im Kiez stärken und das Einkaufen und Flanieren in der Nachbarschaft attraktiver machen?
Ab Anfang November startet im Kiez um die Florastraße die Kauf-Nebenan!-Kampagne, mit dem Ziel, die  Anwohnerschaft stärker auf die kleinen kiezprägenden Läden, aufregende Angebote und Cafés in der Nachbarschaft aufmerksam  zu machen, die es zu entdecken gilt.

Wo und was ist die Aktion geplant?  In allen lokalen Gewerben im Berliner Florakiez (Pankow)
Wann soll das stattfinden?                 05.11.-30.11.2019, Höhepunkt und Abschluss ist
                                                            der „Kauf nebenan! Samstag“ am 30. November
Was ist konkret geplant?                   Anwohner können in der Zeit ihre Kassenzettel sammeln      
                                                            und einschicken bzw. vor Ort an Sammelstellen abgeben.
                                                            20 Gewinnern wird anschließend der Kaufpreis (bis 50 €) 
                                                            erstattet. Weitere Informationen finden Sie unter 
                                                            www.kaufnebenan.de

Wir begrüßen und unterstützen diese Initiative als Wirtschaftsförderung sehr.  Für den stationären, kleinteiligen Handel ist die Bildung von lokalen gemeinschaftlichen Initiativen ein wichtiges Signal, das zudem auch die Bewahrung und Stärkung des Kiezcharakters befördert. Sterbenden individuellen Handel möchten wir verhindern, so unser Ziel.
Nutzen Sie die Gelegenheit und unterstützen Sie die Kampagne mit eigenen Ideen und kreativen Angeboten damit Besorgungen und Einkäufe, oder eine Tasse Kaffee, öfter vor Ort erledigt werden. Letztendlich können davon alle Akteure im Kiez profitieren.
Ihr Büro für Wirtschaftsförderung
 

25. Wirtschaftstag Berlin-Pankow-Vernetzung von Kreativ- und Tourismuswirtschaft

Pressemitteilung:
25.Pankower Wirtschaftstag am 20.05.2019 im Zeiss Großplanetarium

Akteure aus der Pankower Kreativ- und Tourismuswirtschaft vernetzen sich auf dem 25. Wirtschaftstag und legen den Grundstein für die Umsetzung des neuen Tourismuskonzepts Pankow 2018+.
Auf Einladung der Bezirksstadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales, Rona Tietje, der Wirtschaftsförderung und Unternehmensservice Pankow sowie des Tourismusvereins Berlin-Pankow e.V. nutzten am Montag, den 20.05.2019 ca. 130 Akteure aus Kultur und Tourismus den 25. Wirtschaftstag im Zeiss-Großplanetarium, für einen Austausch darüber, wie die Kreativ- und Tourismuswirtschaft im Bezirk zukünftig noch stärker voneinander profitieren können und ein nachhaltiger und stadtverträglicher Tourismus im Bezirk gestaltet werden kann.
Anlass für das Thema der Veranstaltung war die Vorstellung des neuen Tourismusmuskonzepts Pankow 2018+, welches im vergangenen Jahr, im Auftrag des Bezirksamts und der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von BTE Tourismus- und Regionalberatung unter Einbindung zahlreicher Tourismusakteure des Bezirks erarbeitet wurde.
Das neue Tourismuskonzept wird zukünftig die strategische Grundlage für die touristische Entwicklung und Zusammenarbeit für den gesamten Bezirk bilden. Es bricht den Rahmen des neuen Berliner Tourismuskonzeptes runter und füllt diesen für den Bezirk aus. Dr. Alexander Schuler, geschäftsführender Gesellschafter des Berliner Beratungsunternehmens BTE, präsentierte den Teilnehmern die wesentlichen Ergebnisse und den Strategieansatz sowie die Prozessschritte der Konzepterstellung. Als wesentliche Stärken und als profilgebend für den ganzen Bezirk benannte er die gewachsene und etablierte Kunst- und Kulturszene im Bezirk sowie das besondere Spannungsfeld zwischen urbanen und dörflicheren Flair, das bei entsprechender Inszenierung besondere Potentiale
für einzigartige Stadterlebnisangebote birgt. Dr. Schuler betonte allerdings, dass es für die Umsetzung der zahlreichen Maßnahmen eines „Kümmerers“ bedarf.
Besondere Aufmerksamkeit wurde bei der Konzepterstellung den Querschnittsthemen Stadtverträglichkeit und Nachhaltigkeit gewidmet. „Overtourism“ ist ein aktuell viel diskutiertes Thema, mit dem besonders städtische Tourismusdestinationen vielerorts zu kämpfen haben und welches auch den Bezirk Pankow und insbesondere seine zentrumsnahen Ortsteile wie den Prenzlauer Berg, Pankow oder Weißensee bei einen weiteren Wachstum für mögliche Herausforderungen stellt.
Die Frage, wie die Gästeströme am besten gelenkt und auch noch bis in die peripheren Ortsteile des Bezirks verteilt werden können, wurde auch in einer abschließenden Podiumsdiskussion mit Schlüsselakteuren der Pankower Kreativ- und Tourismuswirtschaft diskutiert. Sören Benn, Bezirksbürgermeister von Pankow, schlug vor, bestehende Lücken im Informations- und Leitsystem, beispielsweise durch das Anbringen von touristischen Hinweisen an Bus- und Bahnstationen, zu schließen. Jörg Zintgraf, Geschäftsführer von Stattreisen Berlin, äußerte den Vorschlag, zunächst einmal bei den Berlinern selbst anzufangen, denn das, was für die Menschen, die in einer Stadt leben interessant ist, würde schließlich auch ganz von alleine die Touristen nachziehen. Tina Balla, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur ergänzte, dass auch die Steigerung der Aufenthaltsqualität einzelner Kultureinrichtungen einen wichtigen Beitrag zur Besucherlenkung leisten können: Wenn mit Qualität überzeugt würde und Pankower und Pankowerinnen sich an den entsprechenden Orten gerne aufhielten, so würde dies auch andere Besucher anziehen. Weiterhin appellierte sie, den großen Kunst- und Kulturbestand, der einen „großen Bonus“ für den Bezirk darstelle und Menschen aus aller Welt nach Pankow ziehe, zu pflegen, weiter an der kulturellen Infrastruktur zu arbeiten und bestehende Freiräume zu schützen. Bettina Quäschning von visitBerlin ergänzte, dass es vor allem auf gute Anreize für die Touristen ankommt. Erlebnisreiche Angebote, die in Echtzeit über die Smartphones den Gästen als kulturelle Alternative z.B. in einer Warteschlange oder bei Interesse für ein Museum mit vier Stunden Wartezeit angezeigt werden, können dazu beitragen, die Tagesbesucher und Übernachtungsgäste in Stadtteile zu lotsen, die sie zunächst vielleicht „gar nicht auf dem Schirm hatten“.
Gefragt nach ihren persönlichen touristischen Highlights im Bezirk benannten die Podiumsteilnehmer verschiedene Beispiele großer und kleinerer Perlen, von zentrumsnahen Attraktionen wie der Kulturbrauerei, der Brotfabrik oder dem Weißensee bis zu eher nördlich gelegenen Attraktionen aus den Bereichen Natur und Aktiv, wie etwa der Rieselfeldlandschaft im Naturpark Barnim oder dem Panke-Radweg. Auch ein Ausflug nach Buch auf den Spuren Theodor Fontanes wurde empfohlen.     
Der fachliche Teil wurde eingerahmt durch ein musikalisches Begleitprogramm von Pianist Itay Dvori und eine beeindruckende Video-, Musik- und Laserperformance des Planetariums.
Das Tourismuskonzept Pankow 2018+ kann unter folgendem Link eingesehen und heruntergeladen werden: http://www.pankow-wirtschaft.de/de/tourismus
 

Wirtschaftsförderung initiiert Dialog zum Gewerbegebiet Niederschönhausen

Unter dem Titel „Gebietsdialog Verkehr“ wurde am 5. April 2019 der im vergangenen Jahr  begonnene Austausch zur Entwicklung des Gewerbegebiets Niederschönhausen fortgesetzt. Mehr als 50 Unternehmer*innen und Anwohner*innen diskutierten auf Einladung der Wirtschaftsförderung Pankow mit politischen und fachlichen Vertretern des Bezirksamts zu aktuellen Themen. Nach der Begrüßung durch die Bezirksstadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales, Rona Tietje, sowie den Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Vollrad Kuhn, wurde in kurzen Beiträgen zur laufenden Erarbeitung des Bebauungsplans, zum Umgang mit der Verkehrssituation sowie zu Themen der Wirtschaftsförderung informiert. Die anschließende Diskussion moderierte Michael Ehrenteit. Die Anmerkungen und Fragen der Anwohner z.B. zu Lieferverkehren und Zielsetzungen bei der Bauleitplanung wurden von den anwesenden Unternehmen sowie den Vertretern des Bezirksamts sehr offen aufgenommen. Es wurde deutlich, dass am Standort durch die immer enger werdende Nachbarschaft von Wohnen und Arbeiten und die damit verbundenen unterschiedlichen Zielsetzungen und Interessenlagen eine sehr komplexe Situation besteht, deren Lösung Zeit braucht. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens, das das Ziel verfolgt den Gewerbestandort zu sichern und weiterzuentwickeln, werden vielfältige Themen, wie u.a. die nicht einfache Verkehrssituation, die Bewältigung von Emissionskonflikten zwischen Wohnen und Gewerbe oder die Steuerung von weiteren Unternehmensansiedlungen thematisiert. Um auf alle Fragen eine Antwort geben zu können, werden in den kommenden Jahren weitere Untersuchungen erforderlich sein. Die anwesenden Unternehmen und Anwohner*innen wurden aufgefordert ihre Anregungen und Bedarfe im Rahmen des gesetzlich geregelten Beteiligungsverfahrens zum Bebauungsplan mitzuteilen. Wer sich am 05. April nicht zum Bebauungsplan informieren konnte, dem bietet sich eine weitere Gelegenheit auf einer Einwohnerversammlung am 07. Mai 2019 um 18.00 Uhr in der Fröbelstraße 17, Haus 7 im BVV Saal.

Ihr Büro für Wirtschaftsförderung Pankow

 

Wirtschaftsförderung befragt Unternehmen am Gewerbestandort Kniprodestraße

Am Standort Kniprodestraße 60 und 62 wird seit Herbst 2018 durch das Stadtplanungsamt Pankow eine Machbarkeitsuntersuchung erarbeitet. Auf dem Areal sind derzeit die Berliner Stadtreinigung (BSR), ein Werkhof des Straßen- und Grünflächenamts (SGA) sowie knapp 40 Gewerbetreibende tätig. Der bauliche Zustand ist am Standort mangelhaft und es besteht ein großer Instandhaltungsbedarf. Welche Flächen werden für die einzelnen Mieter im Rahmen der wachsenden Stadt benötigt? Welche baulichen Anforderungen bestehen, und wie können die bestehenden Flächen besser geordnet, effizienter genutzt und zukunftsfähig aufgestellt werden? Diese und andere Fragen werden im Rahmen der Untersuchung beantwortet. Dabei ist neben den Nutzungen durch die BSR und dem SGA auch zukünftig ausreichend Platz für Gewerbetreibende am Standort vorgesehen.
Das Büro für Wirtschaftsförderung begleitet den Prozess gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt und dem Straßen- und Grünflächenamt. Für die Untersuchung sollen auch die Belange und Standorteinschätzungen der Gewerbemieter vor Ort berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck hat die Wirtschaftsförderung, gemeinsam mit dem Vermieter im Januar 2019 eine Befragung der Gewerbetreibenden initiiert und durchgeführt. Mehr als 70 % der Mieter haben an der Befragung teilgenommen und zeigen so das starke Unternehmerinteresse am Standort und wie notwendig und wertschätzend es ist, die Unternehmen sowie alle Akteure eines Standorts in dessen Entwicklung einzubinden. Die befragten Gewerbemieter wollen ausnahmslos auch weiterhin vor Ort bleiben. Entscheidender Standortvorteil ist die sehr gute verkehrliche Erreichbarkeit und die Innenstadtnähe mit kurzen Wegen zu Kunden, Lieferanten und Partnern. Die Wirtschaftsförderung bleibt für die Mieter Ansprechpartner und plant auch bei anderen zukünftigen gewerblichen Standortentwicklungen Befragungen der Gewerbetreibenden vor Ort vorzunehmen, um deren Anforderungen und Situation zu erfassen und einzubringen.
 
Ihr Büro für Wirtschaftsförderung Pankow