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Gewerbestruktur und Standort


Stärkung regionaler Wachstumspotenziale für Pankow

Pankows Wirtschaftsstruktur ist von Kleinunternehmen aus den Bereichen Dienstleistungen, Baugewerbe und Handel geprägt. 74 % der Unternehmen haben bis zu fünf Mitarbeiter. Seit zwei Jahrzehnten verzeichnet der Bezirk einen im berlinweiten Vergleich überdurchschnittlichen Unternehmenszuwachs und ein intensives Gründungsgeschehen, vor allem im Bereich freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen. Durch den anhaltenden Strukturwandel sind Unternehmen innovations- und technologieintensiver geworden. Im Fokus stehen sowohl flexible Büro- und Gewerbeflächen als auch büroähnliche Standorte. Im Norden des Bezirks steigt der Stellenwert einer guten Verkehrsanbindung, während in zentralen Lagen die Vereinbarkeit von neuer oder bestehender Wohnbebauung mit gewerblicher Nutzung im Vordergrund steht. Produzierendes Gewerbe und Handwerksbetriebe in diesen Wandel mit einzubeziehen, erfordert ein standortbezogenes Konzept, bei dem mögliche Konflikte herausgestellt und mit planungsrechtlichen Instrumenten aufgegriffen werden. Unter diesem Gesichtspunkt definiert das vorliegende Gewerbeflächenkonzept 16 verschiedene Standorte, betrachtet den Ist-Zustand und arbeitet mögliche Entwicklungsziele heraus.

 

Handel und Handwerk

Pankows Wirtschaftsstruktur ist von Kleinunternehmen aus den Bereichen Dienstleistungen, Baugewerbe und Handel geprägt. 74 % der Unternehmen haben bis zu fünf Mitarbeiter. Seit zwei Jahrzehnten verzeichnet der Bezirk einen im berlinweiten Vergleich überdurchschnittlichen Unternehmenszuwachs und ein intensives Gründungsgeschehen, vor allem im Bereich freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen.

Schwerpunkt Biomedizin

Einst größte Krankenhausstadt Europas, ist der Ortsteil Buch heute ein Spitzenstandort für Biomedizin. Der Campus Berlin-Buch umfasst hochkarätige wissenschaftliche Institute wie das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie, Krankenhäuser und Spezialkliniken sowie den Biotechpark mit Innovations- und Gründerzentrum und etwa 50 Unternehmen. Zukunftsweisende Projekte ist beispielsweise in Buch ansässig das 2013 gegründete Berliner Institut für Gesundheitsforschung, das die Grundlagenforschung des MDC mit der klinischen Forschung der Charité verknüpft.

Raum für Ideen

Pankow hat berlinweit je 100 Einwohner den größten Anteil an kleinen, traditionellen Handwerksbetrieben. Prenzlauer Berg mit seiner gut ausgebauten Infrastruktur und seinen kulturell überdurchschnittlich aktiven Einwohnern ist offen für neue Ideen und Entwicklungen. Die kreative Schnittstelle am Übergang von Berlin-Mitte zu Prenzlauer Berg ist der Pfefferberg sowie auch die Kulturbrauerei. Beide denkmalgeschützte Ensembles der ehemaligen Brauereigebäude fasziniert durch sein außergewöhnliches Ambiente und flexible Nutzungen aus den Bereichen Kunst und Kultur, Dienstleistung und Gewerbe. Junge Unternehmen aus Kommunikation und Medien zieht die Backfabrik an, ein ebenfalls in Prenzlauer Berg an der Bezirksgrenze zu Mitte gelegenes,  historisches Industrieensemble mit großzügigen High-Tech-Bürolofts.

Überdurchschnittliches Gründungsgeschehen

Mit 410.000 Einwohner ist Pankow der bevölkerungsreichste Berliner Bezirk und eine Region voller Dynamik. Ein überdurchschnittliches Gründungsgeschehen und der berlinweit größte Anteil an kleinen und mittleren Handwerksbetrieben unterstreicht Pankows traditionellen und innovativen Charakter gleichermaßen. 74 % der Unternehmen haben bis zu fünf Mitarbeiter.

Vollständig erschlossene Industrie- und Gewerbeflächen gibt es vor allem im Norden des Bezirks. Der Traditionsstandort Wilhelmsruh wandelt sich in einen Industrie- und Dienstleistungsraum:

Die mit modernster Technik ausgestatteten Büro-, Gewerbe- oder Werkstatträume im PankowPark nutzen über 100 Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Verkehrsgünstig zum Zentrum und zum Umland liegt der econopark Pankow, der angenehme Arbeitsatmosphäre mit viel Grün und einem Biotop verbindet.

In der Nähe befindet sich die mit ca. 190 ha größte gewerbliche Potenzialfläche in Berlin, Buchholz-Nord, deren Entwicklung mit einer Machbarkeitsstudie 2020 begonnen wurde. Die Anbindung gute an die Autobahnen A10, A114 und Bundesstraße B109 machen das Gebiet besonders attraktiv.

Wilhelmsruh wandelt sich in einen Industrie- und Dienstleistungsraum. In den zentralen Lagen von Prenzlauer Berlin und Alt-Pankow haben IT- und Dienstleistungsunternehmen der Medien- und Kreativbranche ein Zuhause. Buch nimmt eine dynamische Entwicklung zur Gesundheitsregion und zum Forschungscampus für Biomedizin, in Weißensee sind Kleingewerbe und Maschinenbau ansässig.

Der städtebauliche Wandel stellt vor allem die zahlreichen Handwerksbetriebe vor neue Herausforderungen.

Kontakt

Merten Klementz

Merten Klementz

Berater Büro für Wirtschaftsförderung
Bezirksamt Pankow
Raum 16


merten.klementz@ba-pankow.berlin.de